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So klappt es mit dem Sterne fotografieren! Tipps & Tricks

Es gibt Ort, da wirkt der Sternenhimmel wie ein einziger Glitzer Teppich. Tausende kleine Lichter leuchten am Nachthimmel. Das ist einfach überwältigend und soll dann auch aufs Bild gebannt werden. Ich muss ehrlich sagen auch als professionelle Fotografin war ich zuerst etwas überfordert und die ersten Bilder gingen nach hinten los. Mit der Erfahrung habe ich dann immer bessere Bilder vom Sternenhimmel gemacht. Wo ihr die schönsten Sternenhimmel sehen könnt verrate ich euch hier.

Wie fotografiert man sterne

Wie fotografiert man den Sternenhimmel?

Generell ist es von Vorteil eine Kamera zu haben bei der man die Einstellungen manuell vornehmen kann. Das heißt du solltest die Blende, Verschlusszeit und ISO manuell einstellen können. Das ist mit Spiegelreflexkameras oder Systemkameras möglich. Ich nutze beispielsweise die Fuji XT10 oder die Canon 5D Mark III.

Die idealen Kameraeinstellungen für Astrofotografie

Geringe Blendenzahl

Nutze eine möglichst kleine Blendenzahl, damit mehr Licht auf den Sensor fällt. Hier sind natürlich lichtstarke Objektive von Vorteil. Ich nutze dafür das Fujinon XF16mm F1.4 oder das Sigma Art 35mm 1.4.

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Lange Verschlusszeit 

Eine lange Verschlusszeit ist sozusagen der Schlüssel zu einem guten Bild der Sterne. Diese liegt zwischen 5 und 30 Sekunden. Je länger man das Bild belichtet, desto heller wird es und desto mehr Sterne sieht man. Allerdings is es auch abhängig davon ob eine Lichtquelle in der Nähe ist. Bei einer zu langen Belichtungszeit entstehen Streifen durch die Bewegung der Sterne.

Bei einer so langen Belichtungszeit ist logischerweise ein Stativ von Vorteil. Ich habe beispielsweise aber auch schon ohne Stativ gearbeitet und die Kamera auf einem Tisch, Autodach, Reissack oder Rucksack platziert.

ISO so niedrig wie möglich, so hoch wie notwendig

Bei der Frage nach der richtigen ISO würde ich sagen so niedrig wie möglich (um Bildrauschen zu vermeiden) und eben so hoch wie notwendig. Hier ist es von Vorteil seine Kamera und das Rauschverhalten zu kennen. Generell belichte ich lieber länger als die ISO zu hoch zu stellen und Bildrauschen zu riskieren. Eine ISO von 2000 übersteige ich i.d.R. nicht

Autofokus deaktivieren

Dein Autofokus funktioniert in der Dunkelheit nicht bzw. es findet ja kein Objekt, welches es anvisieren kann. Folglich muss der Autofokus deaktiviert werden (das findest du am Objektiv). Stelle den Fokus dann auf unendlich. Dieser Fokuspunkt ist an der liegenden 8 bzw. kurz vor dieser Markierung / dem Anschlag.

Astrofotografie - reisefotografie 

Weitere Tipps wie du die Sterne erfolgreich fotografieren kannst

Mondphasen

Die Mondphasen spielen natürlich eine wichtige Rolle. Du solltest möglich bei Neumond den Nachthimmel fotografieren und recherchiere wann der Mond untergeht sodass du kein Mondlicht mehr hast. Siehe dazu das Beispiel unten.

Bildgestaltung

Auch bei der Astrofotografie gelten die gängigen Regeln der Bildgestaltung für Landschaftsaufnahmen. Ein Bild, welches nur einen Sternenhimmel zeigt ist oft etwas öde. Achte auf mehrere Ebenen im Bild und arbeite mit Vordergrund und Linien. Ein weiteres Plus für die Bildgestaltung ist eine Lichtquelle am Boden. Das kannst du durch einen Blitz oder eine Taschenlampe erreichen. 

Fernauslöser oder verzögerte Auslösung

Beim drücken des Auslösers kann es passieren, dass ihr etwas an der Kamera wackelt. Das macht dein Bild unscharf. Benutzte dafür den Fernauslöser (moderne Kameras kann man ja ganz einfach mit dem Handy steuern) oder die verzögerte Auslösung (Selbstauslöser auf 2 oder 10 Sekunden).

Zubehör

Als nützlich erweist sich folgendes Zubehör, wenn du die Sterne professionell fotografieren möchtest:

Tipps um den Nachthimmel zu footgrafieren

Milchstrasse fotografieren
Links: Mond war noch am Himmel Rechts: Nach Monduntergang

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